das wochenende über waren wir das zweite mal in seoul und es ist an der zeit, einige worte und bilder über diese reizende (20.000.000 einwohner) stadt zu verlieren.
zum ersten – sie ist einfach umwerfend. zwar gross, aber doch irgendwie familiär – sie hat flair. zum glück kennen wir 2 seouler, beim ersten mal trafen wir jiyeon wieder, die in salzburg studiert hat und machten, was hippe jungkoreaner so machen: verkleidet fotos in automaten schiessen und wilde zeichnungen und charaktere dazumalen (am liebsten in pink und neongrün), in karaokeboxen gehen und alle anwesenden mit unverhofft schrägen und falschen tönen zu quälen. (ausser bennis rammsteinversion)
diesesmal trafen wir unsre freunde aus kamboscha wieder bei denen wir auch übernachten durften und verbrachten einen sehr lustigen tag mit ihnen.
bambus zwischen glas uns stahl
hochhausfenster – und klimaanlage sei dank – nur 3en war zu heiss
hynsoo und jiyeon – diesmal in korea

shopping in insadong – einem künstlerviertel mit kitsch, würmern (zum essen) schwertern (für benni) und vielen vielen charactern und teuren schuhen.

… wo es auch auch ein charactermuseum gibt.
zu diesem bild muss ich eine geschichte über die vorlieben und kulturellen eigenheiten der koreaner loswerden (für die biggi): man sieht etliche DVD – Schilder auf dem foto, die nicht etwa darauf hinweisen, dass es dort dvds zu kaufen gibt oder man dvds brennen kann (oder ähnliches) nein, die schilder locken junge koreaner und koreanerinnen in sogenannte dvd-bangs (bang = raum) um sich dort unter dem vorwand einen spannenden film zu geniessen, aufregende 90 minuten der leidenschaft zu gönnen. (die romantischen wählen die “herr der ringe” triologie)
da die trennung zwischen mädls und jungs hier tatsächlich sehr strikt ist, hat mann und frau nur selten die gelegenheit sich privat zu treffen und so verschieben sich die (gem)einsamen stunden in – eben sogenante dvd-bangs!
in den räumen befindet sich ein grosses bett, dimmbares licht und taschentücher.
warum taschentücher? bestimmt dafür, falls der film besonders traurig ist…
nach dem essen besuchten wir noch eine sehenswürdigkeit, nämlich den n-seoul tower. schon gleich war klar, dass hier hightec eine besonders hohe rolle spielt…
… aber mit einem lcd-display am klo, das den status der verwendbarkeit anzeigt, habe ich nicht gerechnet. dem foto gebührt ein besonderer platz in meiner schock- aber auch lieblingsliste!
aussicht vom n-seoul tower, natürlich faszinierend!







ahahahaha =P