china

8 08 2007

einen tag spaeter jedoch befanden wir uns auf dem weg nach china. mein sitznachbar, ein kleiner chinese war sehr kuschelbeduerftig und er lehte sich an meine starke schulter an. aber es waere mir in anbetracht seines tiefen schlafes unhoeflich vorgekommen, ihn zu wecken. sofort fielen uns zwei chinesische spezialitaeten auf: 1.) das rauchen. so viel wie die chinesen qualmen wundert mich der stadtsmog nicht mehr und 2.) das gekracherle: grausig. auch die frauen. wie kann man nur so viel schlatze im mund haben? wie dem auch sei. jinghong war nicht ein dorf, wie vermutet, sondern eine riesige stadt in bunte lichter und neonroehren getaucht. *zu viel* oder *zu gross* scheint ein fremdwort zu sein und so bereiten wir uns auf einen noch groesseren schock in hong kong vor.

jing hong
jing hong und deren umgebung war der groesste kulturschock den ich mir jemals haette vorstellen koennen, entstehend aus einer kombination aus kommunikationssperre, phantasielosigkeit in bezug auf pantomine, starrendes verhalten ohne laecheln (kann einen sehr unsicher machen) unmoegliches aufdringliches vordraengeln in jeder erdenklichen situation (auf der bank, am klo, ..) und gegenteiliges starrverhalten in situationen der kommunikationeslust (ignorieren) und die penetrante art dem armen touri auf gar keinen fall helfen zu wollen, nein, es auf JA – KEINEN -FALL zu versuchen. (beispiel: nationalpark, der busfahrer lies uns einfach mitten auf der autobahn hinaus wo wir uns nach dem besuch des nationalparkes auch wiederfanden um denselbigen bus zu stoppen)
was aus dieser hochexplosiver mischung (oben genannt) entstand war eine situation die fuer einige minuten aus der kontrolle geriet, den wenn man angestarrt wird um sich dann anzustellen um dann eiskalt ignoriert zu werden und sich dann auch noch eine chinesin von hinten einfach direkt vor einen hinstellt und an die reihe kommt… da MUSS einem doch der geduldesfaden reissen, oder nicht? (umhuellt von einer schweisschicht, genervt von lautem geschrei und nervtoetenden gewirr, gespucke und gekracherle) …. ja gut, ich gebe also zu: das war zu viel fuer mich. trotzdem erholte ich mich schnell vom schock, spaetestens das essen schmeichelte meinem gaumen und meiner laune wieder sehr.
das essen uebrigens zeichneten wir auf, da, wie gesagt, mit der englischen sprache nicht viel anzufangen war. darum gab im im zweifelsfall henne mit chilli und erdnuss. war immer sehr gut auch wenn es das eine oder andere mal nicht ganz eindeutig war im endeffekt wirklich auf dem teller landete.

kunming
kunming war die naechste groessere stadt in der man machen konnte, was man wahrscheinich in jeder groesseren chinesischen stadt machen kann> tempel besichtigen, kalligraphieausstellungen besuchen, zum mac donalds gehen, shoppen, essen und sich von taxifahrern be*******en lassen. viel aufregender wenn nicht umbedingt sehr komfortabler war die 27 stunden fahrt im hard/seated zug nach hong kong, die heillos ueberfuellt war.

kunmin - bambootempel

der bambootempel in kunmin

bamboo temple

bambootempel

benni in unsrer 26 euro suite (rekord!!!)

eine luxusnacht in kunmin: um 5.00 uhr konnten wir nur noch eine 26 euro unterkunft finden. seltsam, wenn man normalerweise zwischen 1 – 3 euro nächtigt…

hong kong
hong kong war dann wieder eine sehr erfrischende abwechslung. zwar furchtbar chaotisch aber trotzdem irgendwie ruhig liessen wir uns ein paar tage vom grossstadtjungel treiben um viel zu essen, zum ocean park zu gehen, lichtshows und wunderbare aussichten zu geniessen, natuerlich wieder shopping (character einkaufen) ((a character a day keeps the doctor away))
natuerlich wollten wir hong kongs nachtleben testen und freuten uns auf hippe rythmen zu bunten visuals. was wir bekamen war nicht annaehernd so aufregend: ekelhafter sextourismus mit widerlichen grausigen typen. nachdem die knackigen asiaten dann vergeben waren machten sich die not****** maenner (und frauen(!) dann an den rest (europaer) dran… doch wir gaben nicht auf, und versuchten es immer weiter und weiter, auch auf der hong kong island wurden wir nicht fuendig. 4 clubs spaeter gaben wir schliesslich auf und beschlossen fuer uns das nachleben hong kongs voruebergehend lieber sein zu lassen.

benni und brad in hong kong.

blick nach hong kong island

fireshow

jede woche pulvern die hong konger unmengen von raketen (und geld) in die luft. ist aber sehr schön.

wir als sumoringer

der benni und ich beim sumoringen im madame t. (wie london)

benni und brad

benni und brad

stadt von oben

blick auf hong kong

der himmel ist verdeckt von den werbeschildern, hihi

man sieht den himmel kaum vor lauter werbetafeln.

glueckspilzgriff
das letzte kapitel der reise muss umbedingt glueckspilzgriff heissen, da wir ja wirklich glueckspilze sind. am flughafen angekommen berichtete uns die nette dame am schalter das die economyplaetze alle belegt waren (obwohl wir ueber 2,5 stunden zu frueh eingecheckt hatten) und wir daher leider die prestigeclass benutzten mussten… wunderbar, nicht? so flogen wir nach 6 wochen harten baenken, dreckigen betten und stinkenden ueberfuellten bussen in der prestigeklasse mit champagner, frischem orangensaft und wein* richtung korea.

(*der mir viel zu sauer war – als die flugbegleiterin wegsah lehrte ich ihn ex damit sie meine ruempfende nase und meine damit zusammenhaengende nicht vorhandene weinkenntnis erkennen konnte)

das waren ein paar geschichten ueber die reise in indochina nach korea.

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laos

6 08 2007

vientiane
die erste station in laos fuehrte uns nach vientiane, die hauptstadt des landes. und gleich wurde klar, dass hier die uhren langsamer tickten. (zum glueck) trotzdem fuhren wir gleich weiter nach vang vieng, ein kleines doerfchen das von karstbergen umzingelt inmitten wunderbarer landschaft liegt.

vang vieng
gaebe es keine touristen waere das ziel wohl weniger bekannt, doch durch das dort beliebte tubing (und das dazugehoerige saufgelage) man muss sagen, wir waren auch tuben. und es war wirklich besonders lustig. auf dem fluss im autoreifen und immerwieder fischen barbesitzer die tuber mit bambusstecken aus dem wasser. dort kann (oder muss?) dann getrunken werden, ausserdem kann man an einem seil (wie eine liane) ins wasser schwingen und dann von ganz oben springen! die berge bringen schoene hoehlen hervor und noch schoenere naturbecken, die cyan schimmern. in einen dieser lagunen waren wir anfangs schwimmen. neben den freizeitakivitaeten (hoehlen, trekking, …) weiss vang vieng, was touri will: von 9.00 – 22.00 uhr spielt in jedem (!!!) restaurant friends. den ganzen tag ueber hoert man kaum etwas anderes als den serienjiggle, ununterbrochen, staffel fuer staffel…wir hatten bald genug von friends und den wilden tubern und fuhren nach luang prabang, eine kleine stadt mit nachtmarkt.

landschaft

wundervolle landschaft in laos

landschaft

auch wunderschöne landschaft in laos

lagune

eine lagune bei regen (davor waren wir darin baden)

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mitten in laos: ein tirol plakat. das war ein (okay, 4) bilder wert!

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ein wasserfall in luang prabang (sieht nur so unecht aus weils von einem der analogen fotos abfotografiert ist, ist aber echt echt!)

luang prabang
sehr sehr sehr sehr schoen. vor allem die fahrt in diese stadt. ein paradies – karstgebirge und gras, so gruen wie van der bellen! aus zeitmangel beschlossen wir jedoch bald wieder die weiterreise anzutreten, und es folgte der wohl abendteuerlichste (hoffentlich) part der reise: die fahrt am fluss ou nach nong kiao.

die ersten stunden verliefen ohne zwischenfaelle, ausser vielleicht leicht auftretende schmerzen im hinterbereich, denn die stuehle des longboates waren klein und hart. auch die vorbeiziehenden baumstaemme und die bambusstecken schienen das boot nicht zu stoeren, bis dann ein heftiger ruck die finne ausser gefecht setzte. sofort trieben wir zurueck, das boot drehte sich, und die 3 bootsmaenner schafften es nicht ihr fahrzeug in den griff zu bekommen. wir legten an und es begann eine ca. 3-stuendige wartepause (in der hitze) da bootsmann nr. 1 eine neue finne auftreiben musste. (er musste zurueckfahren nach luang prabang um dort ein ersatzteil zu kaufen) Danach fuhr das boot wieder wie wild den fluss hinauf, den baumstaemmen strotzend. von einer sekunde auf die andere dann setzte ein starker regenschauer ein, der in einen sturm ausartete. innerhalb weniger sekunden waren wir bis aufs fleisch nass, kurz darauf wurde das boot von einem stueckchen dach erleichter, danach riss der wind die plane hinab. wir legten wieder an um das boot zu reparieren. (reparieren = ein stueck holz darauf legen) so schnell das gewitter gekommen war, verzog es sich und die fahrt konnte weitergefuehrt werden. die stunden verstrichen, und es wurde dunkler und dunkler bis ganz dunkel. wir bootsinsassen hatten dieses phaenomen beobachtet, doch die bootsfahrer (3 uebrigens und jetzt wissen wir warum) bemerkten die dunkelkeit wohl erst durch einen erneute karambolage mit einem baumstamm. an taschenlampen hatten sie nicht so recht gedacht und so fuhren wir die naechste zeit in der stockfinsternis mit andauernden zusammenstoessen voran. stunden spaeter, nach 13 stunden beinharter sessel und nasser kleidung kamen wir dann endlich an. munter und gesund. und hungrig. warmes essen? fehlanzeige, stattdessen gab es kuchen, baguette und la vache qui rit, juhuh!

mekong

unsere schreckensfahrt am mekong: reissende bambusstöcke im purpurroten wasser

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panik bei den bootsmännern und die stete frage in unseren köpfen: wir das boot sinken?

nong kiau und odomxay
am naechsten tag beschlossen wir aus zeitmangel nach china zu fahren, immerhin hatten wir nur noch 2 wochen uebrig. unser plan scheiterte jedoch recht schnell, als wir am schalter nach den abfahrtszeiten fragten. um 9, 10 oder 11 faehrt der bus, das war die antwort. abhaengig vom interesse und der anzahl der passagiere. da das interesse nicht sehr hoch war, holperten wir um erst um 11 uhr nach odomxay, vorbei an schoenen bergdoerfern, wo wir den anschlussbus nach china verpassten und dort noch eine nacht verbrachten.





kambodscha

6 08 2007

kurz nach der grenze begann das abendteuer… an der grenze wurde einer der gruppe verhalftet (glauben wir). vom grossen aircon-bus aus thailand ging es dann in einem kleinen wackligen minibus weiter, auf einer strasse, die diesen ausdruck nicht verdient. schlagloecher und schraege seitenlagen machten die fahrt nach siem reap etwas muehsam (aber nicht wenig lustig) die bei jedem haerteren ruckler fallenden taschen und rucksaecke bombadierten uns zwar, doch wir hatten glueck: wenn die strasse unter regen steht, muss der guide naemlich vorschwimmen um die route feststellen zu koennen damit der bus nicht vom weg abkommt.

siem reap
siem reap und der angkor wat waren beeindruckend, doch mit ihm auch der eintrittspreis: fuer eine 3 tages karte kassierten sie glatte 40 us dollar. (uebrigens die gaengige waehrung, selbst die geldautomaten spuckten nur dollar aus.) am abend gesellten wir uns zu unserem guide der mit seinen freunden angkor bier (wie soll es anders sein) trank. bei dieser gelegenheit machten wir uns bekannt mit einer sehr kambodschanischen art von *knabberzeug*. gegrillte heuschrecken waren dort naemlich eine beispeise zu bier. ich genoss nur eines der tiere, danach hatte ich das gefuehl ein bein steckt mir im zahn. benni schmeckte das knackige insekt so gut, dass er gleich 3 davon verspeiste! einige bier und schal moi’s spaeter befanden wir uns in einer kambodschanischen disco wo benni eine begegnung der besonderen art erlebte: auf der herrentoilette wurde er naemlich waehrend des urinierens massiert (die schultern). wir fanden zwar heraus, dass dieses verhalten normal war, trotzdem ist es ihm jetzt lieber in frieden sein geschaeft zu erledigen…

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ein tempel von vielen (unser lieblingstempel) von angkor wat.

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auch einer der tempel

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ein affe flieht vor dem objektiv meiner kamera lieber in die grüne sülze

pnom pengh
nach einigen tagen fuhren wir dann weiter in die hauptstadt kambodschas, pnom penh. auf dem weg dorthin rammten wir eine kuh, oder sie uns… trotzdem kamen wir gut an und wollten nichts anderes als sofort wieder weg. dreck, staub, laerm und bettler machten die stadt nicht sonderlich sympatisch. dazu kam die allgegenwaertige geschichte, die diesen ort als fuer mich negativ ins gedaechtnis brennt. (die geschichte der khmer rouge und pol pot: zwischen 1975 – 1979 raeumte diese politische gruppe alles aus dem weg, was gebildet war. lehrer, beamte, buddhistische moenche und deren familien. wer eine brille trug, wurde ermordet, und das sehr grausam. kinder wurden gegen baeume geschlagen, babies in die luft geworfen und dort wie tontauben erschossen, mit palmen wurden den menschen die koepfe abgetrennt, sie verhungerten… die idee hinter dem gemetzel war eine reines bauernland zu gruenden, 3 millionen menschen mussten aufgrund dieser hervorragenden idee ihr leben lassen- ein viertel der kambodschanischen bevoelkerung.) was auch sehr bedrueckend war (in ganz kamboscha) waren die bettler, die von landminen zerstoerte koerper hatten.

nach pnom penh reisten wir dann in den sueden ans meer, nach sihanoukville, was ich langweilig fand, darum keine geschichte. (wir waren im nationalpark und haben baracuda gegessen, der gar nciht schlecht schmeckt ((schmeckt allerdings auch nicht nach fisch)) )

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ein bub auf einer der zahlreichen kleinen inseln vor sihanoukville

der weg nach bangkok zurueck hingegen war sehr spannend: zwar gab es asphalt am boden der strassen, doch der war durch risse und schlagloecher zerstoert, ausserdem gab es keine bruecke, der bus musste 4 mal mit einer faehre ueber den fluss gebracht werden… 12 h spaeter: bangkok





thailand

6 08 2007

die ersten beiden stationen waren koh samui und koh tao, von koh samui flohen wir schnell (wahrscheinlich falscher strand und keine tauchmoeglichkeit) um uns dann in koh tao von der schoenheit der in der sonne glaenzenden palmen ueberwaeltigen zu lassen. (hihi)

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unsere aussicht vom balkon aus

koh tao
leider waren wir beide verschnupft und konnten nicht sofort tauchen gehen, doch am 3. tag liessen wir es uns (trotz leicht verstopfter schnupfnase) nicht mehr entgehen. und es war soooo schoen. graue riffhaie, riesige baracudaschwaerme, fledermausfische, weihnachtsbaumwuermer… fuer michi und christian>> nur einmal habe ich (aber nur ganz ganz leicht) eine koralle beruehrt.

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schaut aus wie donkey kong island … finde ich

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auf dem mopedtrip entdeckten wir eine unerforschte insel!

TAUCHBILDER

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danach gings nach bangkok zurueck wo wir im mbk waren, einem riesigen einkaufszentrum mit extra etage fuer karaoke freunde, die dort rund um die uhr ihr musikalisches talent unter beweis stellen (oder auch nicht). ausserdem gibts dort eine zocker-abteilung in der wir uns dann auch aufhielten. nach 2 tagen bangkok fuhren wir dann nach kambodscha.

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der superboss und ein märchenschloss in thailands königspalast

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karaoke box im mbk (einkaufszentrum)





… durch den monsun lalalalaaa

6 08 2007

liebe freunde der blasmusik,

nun doch ein kleiner blog. viel spass!