kambodscha

6 08 2007

kurz nach der grenze begann das abendteuer… an der grenze wurde einer der gruppe verhalftet (glauben wir). vom grossen aircon-bus aus thailand ging es dann in einem kleinen wackligen minibus weiter, auf einer strasse, die diesen ausdruck nicht verdient. schlagloecher und schraege seitenlagen machten die fahrt nach siem reap etwas muehsam (aber nicht wenig lustig) die bei jedem haerteren ruckler fallenden taschen und rucksaecke bombadierten uns zwar, doch wir hatten glueck: wenn die strasse unter regen steht, muss der guide naemlich vorschwimmen um die route feststellen zu koennen damit der bus nicht vom weg abkommt.

siem reap
siem reap und der angkor wat waren beeindruckend, doch mit ihm auch der eintrittspreis: fuer eine 3 tages karte kassierten sie glatte 40 us dollar. (uebrigens die gaengige waehrung, selbst die geldautomaten spuckten nur dollar aus.) am abend gesellten wir uns zu unserem guide der mit seinen freunden angkor bier (wie soll es anders sein) trank. bei dieser gelegenheit machten wir uns bekannt mit einer sehr kambodschanischen art von *knabberzeug*. gegrillte heuschrecken waren dort naemlich eine beispeise zu bier. ich genoss nur eines der tiere, danach hatte ich das gefuehl ein bein steckt mir im zahn. benni schmeckte das knackige insekt so gut, dass er gleich 3 davon verspeiste! einige bier und schal moi’s spaeter befanden wir uns in einer kambodschanischen disco wo benni eine begegnung der besonderen art erlebte: auf der herrentoilette wurde er naemlich waehrend des urinierens massiert (die schultern). wir fanden zwar heraus, dass dieses verhalten normal war, trotzdem ist es ihm jetzt lieber in frieden sein geschaeft zu erledigen…

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ein tempel von vielen (unser lieblingstempel) von angkor wat.

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auch einer der tempel

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ein affe flieht vor dem objektiv meiner kamera lieber in die grüne sülze

pnom pengh
nach einigen tagen fuhren wir dann weiter in die hauptstadt kambodschas, pnom penh. auf dem weg dorthin rammten wir eine kuh, oder sie uns… trotzdem kamen wir gut an und wollten nichts anderes als sofort wieder weg. dreck, staub, laerm und bettler machten die stadt nicht sonderlich sympatisch. dazu kam die allgegenwaertige geschichte, die diesen ort als fuer mich negativ ins gedaechtnis brennt. (die geschichte der khmer rouge und pol pot: zwischen 1975 – 1979 raeumte diese politische gruppe alles aus dem weg, was gebildet war. lehrer, beamte, buddhistische moenche und deren familien. wer eine brille trug, wurde ermordet, und das sehr grausam. kinder wurden gegen baeume geschlagen, babies in die luft geworfen und dort wie tontauben erschossen, mit palmen wurden den menschen die koepfe abgetrennt, sie verhungerten… die idee hinter dem gemetzel war eine reines bauernland zu gruenden, 3 millionen menschen mussten aufgrund dieser hervorragenden idee ihr leben lassen- ein viertel der kambodschanischen bevoelkerung.) was auch sehr bedrueckend war (in ganz kamboscha) waren die bettler, die von landminen zerstoerte koerper hatten.

nach pnom penh reisten wir dann in den sueden ans meer, nach sihanoukville, was ich langweilig fand, darum keine geschichte. (wir waren im nationalpark und haben baracuda gegessen, der gar nciht schlecht schmeckt ((schmeckt allerdings auch nicht nach fisch)) )

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ein bub auf einer der zahlreichen kleinen inseln vor sihanoukville

der weg nach bangkok zurueck hingegen war sehr spannend: zwar gab es asphalt am boden der strassen, doch der war durch risse und schlagloecher zerstoert, ausserdem gab es keine bruecke, der bus musste 4 mal mit einer faehre ueber den fluss gebracht werden… 12 h spaeter: bangkok

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