chuseok ferien

2 10 2007

Die Chuseok Feiertage sind gleichzusetzen mit unserem Erntedankfest, alle Koreaner treten den Weg in ihre Heimat an, die Strassen sind überfüllt und Stunden später leer für 3 volle Tage.
Denn zu Erntedank wird getrunken. Nicht ein Glas und auch nicht zwei!

KARMA

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Zu dieser Zeit ist auch etwas seltsames mit unserem Guard passiert – er hat die Regeln verstärkt. So bleibt es in Zukunft nicht mehr aus der Kombination aus boshaften Blick und „NO HANKY PANKY“ sondern wir müssen mit einem sofortigem Rausschmiss rechnen. Er schimpft sogar wenn man um 21.00 zu laut auf der Stiege spricht, da es den Schlafesfrieden mancher Bewohner stören könnte. Manches mal fragen wir uns, warum wir hier (int. prison) überhaupt noch wohnen. Aber 4000 euro kaution ist eben doch ein gutes Argument dagegen. Trotzdem gibt es gute Seiten, zum Beispiel eine für den Campus veranstaltete Tanzperformance „Karma“, siehe oben.


„DAS IST DER SCHÖNSTE TAG IN MEINEM LEBEN“ (Rüdiger 2007, Seoul)

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An einem schönen Tag während Chuseok fuhren wir nach Seoul zu einer deutschen Bäckerei („Ach so!“) und als wir in diese Semmel mit echtem, frischen, schmackhaften und würzigem Kas und Wuarscht gebissen haben kämpfen 2 Österreicherinnen und eine Deutsche mit den Tränen des Glückes.

Sofia wollte am liebsten in der Bäckerei übernachten (fortan dort leben) und als wir den Laden leergekauft hatten genossen wir am Abend eine gute Brotzeit (Jausn´) mit Brezeln und Bayern-Gold Streichkäse über den Dächern von Suwon.

Wenn es Romantik gibt, dann habe ich sie erlebt!


ZURÜCK IN DIE GEGENWART

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Nur wenige Tage später wurden wir in die grausame Gegenwart zurückgeworfen da wir einkaufen gehen mussten… Die schockierenden Bilder sprechen für sich!

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i´m a seoulman (and woman)

9 09 2007

das wochenende über waren wir das zweite mal in seoul und es ist an der zeit, einige worte und bilder über diese reizende (20.000.000 einwohner) stadt zu verlieren.
zum ersten – sie ist einfach  umwerfend. zwar gross, aber doch irgendwie familiär – sie hat flair. zum glück kennen wir 2 seouler, beim ersten mal trafen wir jiyeon wieder, die in salzburg studiert hat und machten, was hippe jungkoreaner so machen: verkleidet fotos in automaten schiessen und wilde zeichnungen und charaktere dazumalen (am liebsten in pink und neongrün), in karaokeboxen gehen und alle anwesenden mit unverhofft schrägen und falschen tönen zu quälen. (ausser bennis rammsteinversion)
diesesmal trafen wir unsre freunde aus kamboscha wieder bei denen wir auch übernachten durften und verbrachten einen sehr lustigen tag mit ihnen.

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bambus zwischen glas uns stahl

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hochhausfenster – und klimaanlage sei dank – nur 3en war zu heiss

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hynsoo und jiyeon – diesmal in korea

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shopping in insadong – einem künstlerviertel mit kitsch, würmern (zum essen) schwertern (für benni) und vielen vielen charactern und teuren schuhen.
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… wo es auch auch ein charactermuseum gibt.

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zu diesem bild muss ich eine geschichte über die vorlieben und kulturellen eigenheiten der koreaner loswerden (für die biggi): man sieht etliche DVD – Schilder auf dem foto, die nicht etwa darauf hinweisen, dass es dort dvds zu kaufen gibt oder man dvds brennen kann (oder ähnliches) nein, die schilder locken junge koreaner und koreanerinnen in sogenannte dvd-bangs (bang = raum) um sich dort unter dem vorwand einen spannenden film zu geniessen, aufregende 90 minuten der leidenschaft zu gönnen. (die romantischen wählen die „herr der ringe“ triologie)
da die trennung zwischen mädls und jungs hier tatsächlich sehr strikt ist, hat mann und frau nur selten die gelegenheit sich privat zu treffen und so verschieben sich die (gem)einsamen stunden in – eben sogenante dvd-bangs!
in den räumen befindet sich ein grosses bett, dimmbares licht und taschentücher.
warum taschentücher? bestimmt dafür, falls der film besonders traurig ist…

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nach dem essen besuchten wir noch eine sehenswürdigkeit, nämlich den n-seoul tower. schon gleich war klar, dass hier hightec eine besonders hohe rolle spielt…

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… aber mit einem lcd-display am klo, das den status der verwendbarkeit anzeigt, habe ich nicht gerechnet. dem foto gebührt ein besonderer platz in meiner schock- aber auch lieblingsliste!

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aussicht vom n-seoul tower, natürlich faszinierend!





die gute alte kultur …

1 09 2007

mit der uni haben wir die möglichkeit zu etlichen rundfahrten und ausflügen zu fahren. bis jetzt haben wir uns die altstadt und restmauer, tempel und seen von suwon angesehen. ausserdem eine filmkulisse (japanische strasse, westernsaloonmässig, …) mitten in der stadt.

temple#

essenskultur: essen ist ja prinzipiell etwas sehr schönes. trotzdem muss ich sagen, dass mir eine dicke scheibe schwarzbrot, eine speckjause, silverzwiebeln, spatzeln, speckknödel, spaghetti (sauce vom papa) , gelbe sauce mit pommes und lasagne schon abgehen. (und natürlich schnitzel)
mein koreanisch ist noch in der rudimentären phase (ich kann aber schon das halbe alphabet – was mir zur sprache leider auch nicht viel weiterhilft) – darum entscheiden wir prinzipiell nach den bildern. und haben mit dieser (vielleicht nicht besonders klugen taktik) neulich eine pfanne voller schweineeingeweide bestellt. was genau geschmeckt hat wie zäher gummi will ich jetzt lieber nicht wissen.

lorenza

meine mitbewohnerin lorenza, ihre französischen freunde und wir bei einem typischen essen
(keine eingeweide)

food

das essen: schon gut. die schweinestücke (die zuerst mit der schere zerschnitten werden) werden in salatplätschen eingewickelt und mit den saucen gegessen. gegrillt wird immer direkt am tisch.

was natürlich noch zum thema gehört ist die trinkkultur, die mit trinkspielen begossen wird. besonders witzig finde ich das spiel mit den stäbchen – (the game of death), denn so fühle ich mich sehr asiatisch beim trinkgelage!
anleitung: jeder hat ein stäbchen, nach einem (komplizierten) spruch (mit geklopfe auf den tisch) wird dann auf jemanden in der runde gezeigt, eine zahl wird gesagt und dann pro zahl eine person. dann wird getrunken. ein glaserl schnaps (soju) oder ein halber krug bier. klingt jetzt kompliziert, ist es aber nicht.

kellnerin

die fesche kellnerin

spiel

wir beim „game of death“ mit bier und soju